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Anekdoten und Reisewitze

Wer reist hat was zu Erzählen und viel zu lachen. Und weil Lachen gesund ist, so folgt, ist auch das Reisen gesund. Drum Mensch sei zeitig weise. Höchste Zeit ist's! Reise, reise! (frei nach Wilhelm Busch 1832-1908)

Reisen bringt es mit sich, dass sich immer wieder Situationen und Geschichten ergeben, welche zum Schmunzeln und Lachen einladen. Ist man der lokalen Sprache nicht ganz mächtig ergeben sich wunderbare Missverständnisse und durch kulturelle Unterschiede kann man in das eine oder andere Fettnäpfchen treten. Kein Wunder, lassen sich auch unzählige Reisewitze finden.

Fringe Festival in Edinburgh

© Text und Fotos: Andreas Zimmermann

Buchtipp: Urlaub - viel Spaß! Cartoons von Uli Stein

Lustige Reise-Geschichten zum Schmunzeln

Das Problem mit der Schachtel

Nach einer längeren Reise hatte sich einiges an Material angesammelt. Auf jeden Fall wären mich die Kosten für Übergepäck im Flugzeug ziemlich teuer zu stehen gekommen, so dass ich beschloss die Ware per Schiffsfracht nach Hause zu schicken. Das kann zwar zwei bis drei Monate dauern, war aber recht preisgünstig. Bei uns in der Schweiz geht man aufs Postamt und kauft sich eine passende Kartonschachtel. Das wollte ich also in Whistler Mountain ebenfalls machen. Ich fragte also die nette Schalterbeamtin nach einer Box. Das sei nicht so einfach, sie könne nicht einfach jedem eine Box geben, meinte sie. "Wo wohnen sie denn? Ich brauche von Ihnen eine gültige Adresse". Das sind aber merkwürdige Bräuche dachte ich. Wofür braucht das Postamt ein Adresse von mir? Ich benötige doch nur eine Kartonschachtel. Das Gespräch ging also eine Weile hin und her, bis mir klar wurde, dass mir die Schalterangestellte eine P.O. Box, also ein Postfach verkaufen wollte. Für Kartonschachteln ist der Supermarkt zuständig, wo ich denn auch kostelos ein passendes gebrauchtes Exemplar erhielt.

Singende Affen

Auf dem Camino Francés, dem Jakobsweg in Spanien, machten Ursula, Marie und ich halt beim Monasterio de Samos, einem der ältesten Klöster Europas. Gerne wollten wir dieses Kloster besichtigen, so dass sich Marie beeilte Informationen einzuholen. In der Folge berichtete sie, dass das Kloster leider nicht zu besichtigen sei, die Kirche aber um 19.30 Uhr ihre Pforte zur Messe öffnet. Höhepunkt sei eine Darbietung von singenden Affen. Dies dürften wir uns auf keine Fall entgehen lassen. Singende Affen in einer Kirche ist wirklich sehr ungewöhnlich, dachte ich. Da kann etwas ganz sicher nicht stimmen. Es stellte sich dann heraus, dass sie das englische Wort "Monk" für Mönch mit "Monkey" für Affe verwechselt hatte. Alles hatte wieder seine Ordnung und wir genossen die gregorianischen Gesänge der Mönche.

Teatime

Zuhinterst im Denali Nationalpark liegt der Wonderlake mit seinem gleichnamigen Campingplatz. Immer am Abend versammelte sich eine international bunt zusammengewürfelte Truppe bei der Schutzhütte um Party zu feiern. Alle die konnten haben irgend etwas dazu beigetragen. Da wurde Gitarre und Mundharmonika gespielt, wir selber stellten auf unserem Benzinkocher frisches Popcorn her und zwei Engländerinnen waren mit Tee kochen beschäftigt. Unvergesslich bleibt mir die Frage: "Would you like some drops of fresh milk in your tea?" Die zwei hatten doch tatsächlich eine massive schwere Glasflasche mit Milch aus England mitgenommen und aus dem Rucksack hervorgezaubert.

Ein Bier bitte

Man ist sich gar nicht bewusst, wieviele Gastarbeiter aus Spanien einmal ihren Lebensunterhalt in der Schweiz verdient haben. Folgende Geschichte habe ich in Spanien mehrere Male erlebt und zwar nicht in Tourimushochburgen sondern an sehr abgelegenen Orten: Ich gehe ins Restaurant, nehme mein bestes Spanisch hervor und sage: "Una cerveza por favor", also ein Bier bitte, worauf der Kellner in bestem Deutsch antwortet: "Möchten Sie ein Grosses oder ein Kleines".

Kamikaze-Fotograf

Nach unserer Kanutour auf dem Yukon River hatten wir noch vier Wochen Zeit bis zu unserem Heimflug. Wir beschlossen also noch ins Brooks Camp im Katmai Nationalpark zu fliegen um Bären zu fotografieren. Da ein Aufenthalt in der Lodge unser Budget arg strapaziert hätte, machten wir es wie die meisten anderen Fotografen und haben uns auf dem Campingplatz gemütlich eingerichtet. Am Lagerfeuer am Abend wurden dann jeweils die neusten Heldengeschichten erzählt. Nach einigen Tagen hatte mein Bruder Christian genug vom Bären fotografieren. Aber im Wald gibt es ja noch anderes zu entdecken, zum Beispiel Pilze. Am Boden liegend war er also damit beschäftigt Makroaufnahmen von Pilzen zu machen, nichts ahnend dass er mitten auf einem Bäremtrampelpfad lag. Als plötzlich etwas die Sonne verdeckte und das schöne Licht von seinem Pilz nahm, realisierte er, dass es keine Wolke war, welche sich vor die Sonne schob, sondern ein Bär, der sich über ihn beugte. Eine langsame Rolle ins Gebüsch gab dem Bär sein Wegrecht zurück und Christian ärgerte sich darüber, dass anstelle des Ultraweitwinkel- das Makroobjektiv auf seiner Kamera sass. Diese Geschichte trug ihm im Camp den Spitznamen Kamikaze-Fotograf ein.

Feindselige Gastfreundschaft

Auf all meinen Reisen bin ich immer und ausnahmslos auf ausserordentlich gastfreundliche Menschen getroffen. Auf meiner ersten Reise, der englischen Sprache jedoch noch nicht mächtig, unterlief mir ein Fehler, welchen man fast schon als Klassiker bezeichnen könnte. Beim Abschied bedankte ich mich bei meinen neugewonnenen Freunden überschwänglich für ihre "hostillity" (Feindseligkeit) anstelle von "hospitality" (Gastfreundschaft). Dieser Fehler führte glücklicherweise nicht zu Verärgerung, sondern zu einem herzhaften Lachanfall.

Anekdoten aus Norwegen finden Sie in der Kolumne "Schweigende Norweger."

Auswahl gesammelter Reisewitze

Tower: Was ist Ihre Höhe und Position?
Pilot: Ich bin 1.78 Meter gross und sitze vorne links im Cockpit.

Der Eskimo sagt voller Stolz zu seinem Gast: „ Auch wir haben vier Jahreszeiten - Juni, Juli, August und ... Winter!“

Zwei Eisbären wandern durch die Wüste. Sagt der eine zum anderen: „Mann oh Mann, die müssen hier verdammt eisige Winter haben, wenn die soviel Sand streuen müssen!“

Ein Tourist in Schottland besichtigte das Loch Ness in der Hoffnung, dem Ungeheuer Nessie zu begegnen. Schließlich fragte er den Fremdenführer: "Wann taucht das Ungeheuer denn normalerweise auf?" Darauf dieser: "Gewöhnlich nach fünf Scotch."

Frage: Was macht man, wenn man sich in einem isländischen Wald verirrt hat?
Antwort: Man steht wieder auf!

Ein Engländer ist in Bayern im Urlaub. Als er an einem Bauernhof vorbeikommt, trifft er einen Knecht und ruft: "Hello Mister!" Daraufhin der Knecht: "I bin net der Mister, i bin der Melker!"

Walter macht Ferien in Schottland. Er fragt einen Einheimischen: "Was halten Sie eigentlich von Schottenwitzen?" - "Damit sollte man sehr, sehr sparsam umgehen!"

In Island: Sagt der eine Vulkan zum anderen: Ist es okay wenn ich rauche?

Ein Schotte steht an der Hotelrezeption und sucht ein Zimmer. Er fragt den Portier nach dem Preis: "Bis zur zweiten Etage kostet ein Zimmer 40 Pfund, bei der dritten 30 Pfund und ein Zimmer in der letzten Etage kostet 20 Pfund."
Der Schotte überlegt und antwortet: "Danke für Ihre Mühen, aber ihr Hotel ist mir zu niedrig!"


McDonald kommt völlig außer Atem und wütend von der Arbeit nach Hause. Seine Frau fragt ihn, warum er so wütend sei. Er antwortet: Ich habe den Bus knapp verpasst und bin dann den ganzen Weg nach Hause knapp hinter ihm hergelaufen! - Freue Dich doch , antwortet seine Frau, so hast Du doch 50p Fahrgeld gespart! - Ja, schon, aber wenn ich hinter einem Taxi hergelaufen wäre, hätte ich 5 Pfund gespart!

Du bist in Kanada und triffst auf einen Bären. Wie findest du heraus ob es sich dabei um einen Schwarz- oder einen Braunbären handelt? - Klettere möglichst rasch auf den nächsten Baum. Folgt dir der Bär, so ist es ein Schwarzbär. Bleibt er aber unten stehen und schüttelt am Baum bis du runterfällst, so handelt es sich um einen Braunbären.

Wie beginnen die Rezepte in Schottischen Kochbüchern? Man leihe sich...

Zwei Schotten treffen sich in der Stadt. Sagt der eine zum anderen: "Habe mir einen neuen Kamm gekauft, beim alten ist eine Zinke abgebrochen." Der andere: "Wenn eine Zinke abbricht, muss man doch nicht gleich einen neuen Kamm kaufen!" "Doch, es war die Letzte..."

Der Beduine kommt nach seinem Besuch in England wieder in seine Wüstenoase zurück. "Na, wie war es denn so in England?" fragt seine Frau. "Einfach herrlich. Die ganze Zeit hat es nur geregnet!"

Dear Icelanders! You misunderstood. We said: Give us cash. Not: Give us ash.

Mike, ein junger Schotte, hatte ein paar Urlaubstage in London verbracht. Später fragte ihn ein Freund, wie es gewesen sei. "Sehr schön", erwiderte er zurückhaltend. "Aber komische Leute sind das da unten." "Wieso denn?" "Eines Nachts sehr spät  trommelte plötzlich ein Mann gegen meine Tür, brüllte und tobte und benahm sich wie ein Verrückter. Um zwei Uhr nachts." "Und was hast du gemacht?" "Gar nichts. Ich habe ganz ruhig weiter auf meinem Dudelsack gespielt."

Ein Deutscher macht Urlaub in Barcelona. Ein Spanier ruft ihm freundlich zu: "Buenos dias!" Bedauernd winkt er ab:"Vielen Dank, brauche ich nicht. Ich fotografiere selber."

Amerikanisches Bier ist der gelungene Versuch Wasser zu verdünnen.

Herr Müller kommt aus dem Urlaub zurück. Am Flughafen fragt ihn der Zollbeamte: "Zigaretten? Zigarren? Schnaps? Kaffee? Tee?" Darauf Herr Müller: "Vielen Dank, kein Bedarf, habe von allem schon reichlich im Gepäck."

Ein Deutscher in Italien im Restaurant: "Ich hätte gerne eine Flasche Vino rosso della casa, aber den Roten bitte."

"Hast du schon Pläne für deine Ferien gemacht?" - "Brauche ich nicht: Meine Frau bestimmt wohin, mein Chef bestimmt wann und meine Bank rechnet aus wie lange!"

Lachendes Islandpferd

Der Hotelier zum abreisenden Gast: "Nicht wahr, Sie empfehlen mich doch in Ihrem Bekanntenkreis weiter?" "Ja, sehr gerne, nur weiß ich im Moment niemanden, gegen den ich etwas habe."

Auf einer Safari begegnet den Urlaubern ein Tiger. Ängstlich fragt einer den Reiseleiter: "Ist der denn nicht gefährlich?" – "Nein, keine Sorge, der ist satt!" – "Woher wissen Sie denn das?" – "Weil Herr Huber fehlt!"

Petra sitzt in London in einem Kaffee und isst Kuchen. Der Kellner kommt, will abräumen und fragt: "Are you finish?" Worauf Petra antwortet: "No I'm Swiss".

Frau Meier kommt von ihrem Urlaub aus Alaska zurück und erzählt ihrer Freundin: "Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie ich umschwärmt wurde." - "Oh doch, wir hatten dort auch eine Mückenplage!"

"Wohin fahren sie denn in Urlaub, Herr Weber?" "Nach Sicht." - "Wo liegt denn das?" - "Ich weiß es auch nicht! Aber in der Zeitung heißt es immer: Schönes Wetter in Sicht."

Ein Amerikaner besucht nach zwei Jahren wieder einmal Paris. Er geht am Eiffelturm vorbei, schüttelt den Kopf und meint: "Jetzt bohren die hier schon zwei Jahre und haben immer noch kein Öl gefunden!"

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